Zum Inhalt
Besuch und Vortrag an der UA Ruhr

Wichtige Stimme der brasilianischen Hochschullandschaft zu Gast im Ruhrgebiet

-
in
  • UA Ruhr
  • Forschung
  • International
Portrait von Sandra Almeida © Raphaella Dias
Sandra Almeida ist Expertin für das lateinamerikanische Hochschulsystem.
Sandra Almeida, Rektorin der Universität Minas Gerais in Brasilien, besucht im Januar die UA Ruhr-Universitäten und tauscht sich mit den Rektoraten und Forschenden zu aktuellen Themen aus. Zum öffentlichen Vortrag von Sandra Almeida sind alle Interessierten herzlich eingeladen.

Vom 12. bis zum 16. Januar ist Prof. Sandra Almeida, Rektorin der Universität Minas Gerais in Brasilien (UFMG), zu Gast im Ruhrgebiet. Almeida hielt bei der feierlichen Eröffnung des UA Ruhr-Verbindungsbüros Lateinamerika den Festvortrag zum Thema Wissenschaftsfreiheit; darüber hinaus haben die UA Ruhr-Universitäten im Zuge der Eröffnung ein Memorandum of Understanding mit der Universidade Federal de Minas Gerais gezeichnet, um ihre strategische Partnerschaft zu begründen. Nun wird diese Partnerschaft weiter mit Leben gefüllt und durch persönlichen Austausch gestärkt.

Besuch an allen drei Partneruniversitäten
Als Forscherin interessiert sich Sanda Almeida unter anderem für feministische Literatur und bringt die Themen Gleichstellung und Inklusion in ihre Arbeit in der Hochschulpolitik ein. Zu diesen und weiteren Themen wird sie sich mit Forschenden der UA Ruhr austauschen. Außerdem wird Sandra Almeida sich mit den Hochschulleitungen der UA Ruhr treffen sowie Einblicke in die Arbeit u.a. am NanoEnergieTechnikZentrum und dem Center for Nanointegration in Duisburg-Essen, dem Institut für Umformtechnik und Leichtbau in Dortmund und dem RUB Makerspace in Bochum erhalten. 

Öffentlicher Vortrag
Welche Bedeutung hat Hochschulbildung in Lateinamerika und speziell in Brasilien? Vor welchen Herausforderungen steht sie? Fragen wie diese beantwortet Sandra Almeida am 15. Januar 2026. Sie ist eine ausgewiesene Expertin der brasilianischen Hochschullandschaft und spricht von 17 bis 19 Uhr am College for Social Sciences and Humanities in Essen (Lindenallee 39 - 41). Sandra Almeida erläutert in ihrem Vortrag mit dem Titel „International Cooperation, Inclusion and Democracy in Higher Education in Brazil and Latin America“, wie internationale Kooperationen die Entwicklung der Hochschullandschaft Lateinamerikas beeinflussen. Interessierte können sich für die Veranstaltung hier anmelden.

Zur Person
Die Professorin für Anglistik und vergleichende Sprachwissenschaften blickt auf langjähriges Engagement für akademische Exzellenz und globales Engagement zurück: Nach ihrer Zeit als Dekanin für internationale Angelegenheiten war sie von 2014 bis 2018 bereits als Vizepräsidentin ihrer Universität tätig. Zudem koordiniert sie die Commission for International Relations from the Association of Federal University Presidents (ANDIFES) und berät als Vorstandsmitglied die staatliche Förderagentur FAPEMIG. Darüber hinaus vertritt sie die UFMG im World University Network (WUN).