UA Ruhr beteiligt sich an der WissensNacht Ruhr
Viele Mitmach-Aktionen erwarten Groß und Klein, wenn die Wissenschaftseinrichtungen der Metropole Ruhr eine Nacht lang ihre Türen für die Gesellschaft öffnen. Denn am 28. September ist es wieder soweit: Ganz im Zeichen „Wissen aus der Region für die Region“ wird die Forschung aus dem Ruhrgebiet für die Menschen in der Metropole erleb- und erfahrbar gemacht.
Das Ruhrgebiet hat sich in den vergangenen 60 Jahren zu einer jungen und dynamischen Wissenschaftsregion gewandelt. Die vielfältige Wissenschaftslandschaft umfasst fünf Universitäten, eine Universität der Künste, 16 Fachhochschulen sowie zahlreiche renommierte außeruniversitäre Forschungsinstitute. Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen der drei großen Ruhrgebiets-Universitäten nutzen die Gelegenheit, bei der WissensNacht Ruhr die Stärken der UA Ruhr zu präsentieren.
Im NanoEnergieTechnikZentrum (NETZ) der Universität Duisburg-Essen werden alle Fragen rund um das Thema „Nano“ beantwortet. Was bedeutet „Nano“ und wo kommen Nano-Materialien in unserem Alltag vor? Experten-Vorträge bringen den Besuchern die faszinierende Nano-Welt näher. Darüber hinaus kann in einer Science-Show „Nano“ sogar selber erlebt werden, wenn die Besucher eigenständig Plasmen herstellen. Führungen durch das Plasmalabor, Mikroskopiezentrum und das Makrolabor runden das Programm im NETZ ab. In Essen öffnet das Kulturwissenschaftliche Institut (KWI) seine Türen und lädt zu einer Diskussion über Leistungsdruck und Optimierungswahn ein. Als interuniversitäres Kolleg der UA Ruhr stellt das KWI einen Ort dar, an dem die Erträge ambitionierter kulturwissenschaftlicher Forschung auch mit Interessierten aus der Region geteilt und diskutiert wird. Thema bei der WissensNacht Ruhr ist unser heutiger Leistungsdruck und Optimierungswahn.
In Bochum kommt die Ruhr-Universität mit dem Blue Square in die Stadt und bringt alles mit, was sie zu bieten hat: in zahlreichen Veranstaltungen haben Bürger/-innen die Möglichkeit zu erfahren, wie Wissenschaft und Alltag Hand in Hand gehen. Bei der WissensNacht Ruhr zeigen Forscher und Forscherinnen des Sonderforschungsbereiches „Extinktionslernen“, dass Umlernen manchmal noch viel schwerer als Lernen ist. Die Besucher/-innen haben im verrückten BrainLab die Möglichkeit, ihrem Gehirn live bei der Arbeit zuzuschauen und echte Exponate zu erkunden. Die Künstliche Intelligenz wird im Jahrhunderthaus in Bochum thematisiert: unter der Schirmherrschaft der Kultur- und Wissenschaftsministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen lädt das Center for Advanced Internet Studies zu einem Bürger/-innendialog ein, um über den Einsatz Künstlicher Intelligenz in der Arbeitswelt zu diskutieren.
In Dortmund wird eine Arbeitsgruppe des aktuellen Jahrgangs der Global Young Faculty in der DASA eine Diskussion zum Thema „Ruhrpot(t)enzial“ anbieten. In der Global Young Faculty treffen sich herausragende, engagierte Nachwuchswissenschaftler/-innen der UA Ruhr, um gemeinsam an interdisziplinären Themen zu arbeiten. Das Ziel der Arbeitsgruppe „Entdecke dein Ruhrpot(t)enzial“ ist es, den Zugang zur Wissenslandschaft in der Metropole Ruhr zu erleichtern sowie die Wissenschaft greifbarer und sichtbarer zu gestalten. Im Dortmunder U präsentiert sich die TU Dortmund mit einer Jubiläumsaustellung zum 50. Geburtstag der Universität. Die Ausstellung thematisiert die Geschichte und Zukunft im Kontext der grundlegenden Werte einer Universität. Was eigentlich eine Universität ist, wird Kindern in einer KinderUni-Vorlesung nähergebracht. Prof. Barbara Welzel, Prorektorin Diversitätsmanagement, wird den Kindern die Vielfalt der TU Dortmund anschaulich erläutern.
