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UA Ruhr News Center

  • Initiativkreis Ruhr und Universitätsallianz Ruhr schließen Kooperationsvereinbarung
  • Unternehmensbündnis nimmt die Universitäten Bochum, Dortmund und Duisburg-Essen in seinen Kreis auf
  • Moderator Bernd Tönjes: Von diesem engen Schulterschluss profitiert die gesamte Region

Der Initiativkreis Ruhr und die drei großen Universitäten im Ruhrgebiet bauen ihre Zusammenarbeit deutlich aus: „Wirtschaft und Wissenschaft gemeinsam für ein erfolgreiches Ruhrgebiet“ ist der Titel einer Kooperationsvereinbarung, die der Initiativkreis Ruhr und die drei Universitäten der Universitätsallianz Ruhr (UA Ruhr) am Samstag, den 26. November, bei der Vollversammlung des Initiativkreises in Essen geschlossen haben. Zudem beschloss die Vollversammlung, die Ruhr-Universität Bochum, die Technische Universität Dortmund und die Universität Duisburg-Essen in ihren Kreis aufzunehmen.

Prof. Dr. Axel Schölmerich, Rektor der Ruhr-Universität Bochum, Prof. Dr. Dr. h.c. Ursula Gather, Rektorin der Technischen Universität Dortmund, und Professor Dr. Ulrich Radtke, Rektor der Universität Duisburg-Essen, sind damit neue Persönliche Mitglieder im Initiativkreis Ruhr. Insgesamt sind nun 74 Unternehmen und Institutionen im Initiativkreis Ruhr vertreten – so viele wie noch nie in der Geschichte des 1989 gegründeten Zusammenschlusses.

„Den Akteuren im Ruhrgebiet wird häufig eine mangelnde Bereitschaft zur Zusammenarbeit unterstellt“, sagte Bernd Tönjes, Moderator des Initiativkreises Ruhr. „Insbesondere auf dem Feld der Bildung wird immer wieder die Forderung nach einer stärkeren Kooperation von Wirtschaft und Wissenschaft laut. Umso mehr freue ich mich, dass der Initiativkreis Ruhr und die Universitätsallianz Ruhr einen engen Schulterschluss vollziehen. Er ist Beleg dafür, dass Wirtschaft und Wissenschaft eben nicht dem Denken in Kirch- und Elfenbeintürmen unterliegen.“ 

 

Gemeinsam das Profil des Ruhrgebiets stärken

„Durch Kooperationen wie das Programm RuhrFellows haben die UA Ruhr und der Initiativkreis Ruhr in der Vergangenheit bereits bewiesen, dass Wissenschaft und Wirtschaft gemeinsam das Profil des Ruhrgebiets erfolgreich stärken können“, erklärten Professorin Gather sowie die Professoren Radtke und Schölmerich. „Wir wollen die Synergien nun ausweiten, sodass auch Gründerinnen und Gründer sowie Absolventinnen und Absolventen von der gebündelten Expertise profitieren.“

„Der Beitritt der Ruhrgebietsuniversitäten zum stärksten regionalen Wirtschaftsbündnis in Deutschland ist mehr als ein symbolischer Schritt“, betonte Tönjes, der auch Vorstandsvorsitzender der RAG Aktiengesellschaft ist. „Unser gemeinsames Ziel ist es, dass aus diesem intensiven Austausch gute Ideen, neue Impulse und konkrete Projekte entstehen, von denen Wirtschaft, Wissenschaft und damit die gesamte Region profitieren.“

Zusätzlich zu bestehenden Kooperationen – etwa im internationalen Stipendienprogramm RuhrFellows oder bei der Förderung von jungen Menschen im Rahmen der TalentTage Ruhr – vereinbaren Initiativkreis und Universitätsallianz, die Vernetzung zwischen Wirtschaft und Wissenschaft mit weiteren gemeinsamen Aktivitäten und Projekten zu forcieren. Dazu bauen sie die Zusammenarbeit in drei zentralen Handlungsfeldern aus:

1. Intensivierung des Knowhow- und Technologietransfers zwischen Wirtschaft und Wissenschaft über hochkarätige Dialogformate:

Im Rahmen eines „CEO-Dialogs“ sollen regelmäßige Vortragsserien namhafter Unternehmensvertreterinnen und -vertreter an den Fakultäten der Universitäten den Wissensaustausch intensivieren.

2. Ausbau sowie Förderung wissens- und technologiebasierter Gründungen:

In branchenspezifischen Ideenlaboren werden Studierende sowie Vertreterinnen und Vertreter der Universitäten und der Initiativkreis-Unternehmen in produktiver Werkstatt-Atmosphäre über Ideen und Bedarf für erfolgversprechende Innovationen diskutieren. Darüber hinaus wollen die Partner eine Plattform für den Dialog von Professorinnen und Professoren sowie Wirtschaftsvertreterinnen und -vertretern etablieren. Dabei sollen unter anderem konvergierende Forschungsinteressen, Innovationspotenziale oder Gründungsideen diskutiert und im Idealfall in konkrete Projekte umgesetzt werden.

3. Austausch zwischen jungen Führungskräften der Wirtschaft sowie jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern im Programm der Global Young Faculty:

In der Global Young Faculty, einem gemeinsamen Programm des Mercator Research Center Ruhr, der Stiftung Mercator und der Universitätsallianz Ruhr, treffen sich herausragende, engagierte Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler des Ruhrgebiets, um gemeinsam an interdisziplinären Themen zu arbeiten. Die Global Young Faculty wird um junge Führungskräfte aus dem Kreis der Ruhr-Wirtschaft erweitert. 

Zwei von 14 neuen Sonderforschungsbereichen, die die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) zum Jahresbeginn einrichten wird, kommen in die UA Ruhr und stärken den Profilschwerpunkt Materials Chain.

SFB/Transregio MARIE

Der erste neue SFB ist eine Gemeinschaftsinitiative der UA-Ruhr-Universitäten Duisburg-Essen (UDE) und Bochum (RUB). Federführend sind Prof. Dr. Thomas Kaiser (Sprecher), Leiter des UDE-Fachgebiets für Digitale Signalverarbeitung und Prof. Dr. Ilona Rolfes, Leiterin des RUB-Lehrstuhls für Hochfrequenzsysteme. Beteiligt sind auch Wissenschaftler der Universität Wuppertal, der TU Darmstadt sowie der Fraunhofer-Institute für Hochfrequenzphysik und Radartechnik (FHR/Wachtberg) sowie für Mikroelektronische Schaltungen und Systeme (IMS/Duisburg).

Rektor Prof. Dr. Ulrich Radtke von der Universität Duisburg-Essensagte dazu: „Dies ist ein großartiger Erfolg im engen Schulterschluss mit der Universitätsallianz Ruhr (UA Ruhr) und ihrem Profilschwerpunkt Materials Chain.“

Wenn die Star Trek-Crew neue Planeten erkundet, ist der Tricorder unverzichtbar. Der kleine mobile Materialdetektor zeigt an, woraus ein unbekannter Gegenstand besteht oder eine Lebensform zu retten ist. Dieses Science Fiction-Werkzeug könnte mit dem neuen SFB/Transregio MARIE („Mobile Material-Charakterisierung und -Ortung durch Elektromagnetische Abtastung“) bald Wirklichkeit werden. Die Vision ist, die Grundlagen für einen mobilen kompakten Materialdetektor mit integrierter Sub-Millimeterwellen-Elektronik zu erforschen.

SFB-Sprecher Prof. Dr. Thomas Kaiser: „Die heute üblichen Materialdetektoren sind meist sehr groß und unbeweglich. Wir möchten sie deutlich verkleinern, damit man mit ihnen auch kleine und schwer zugängliche Bereiche erkunden kann. Werden sie dann mobil eingesetzt, sind auch 3D-Materialkarten möglich.“ Dann können zum Beispiel rasch bewusstlose Personen in verrauchten, brennenden Gebäuden gefunden oder Roboter bei der häuslichen Pflege unterstützt werden.

Der hochsensible Mini-Detektor wird die Materialeigenschaften nahezu beliebiger Objekte bestimmen können, selbst wenn diese hinter einer Wand verborgen liegen. So können auch Menschen in kontaminierten Räumen oder schmorende Kabel innerhalb von Wänden aufgespürt werden. Das setzt voraus, dass der Detektor sehr hohe Frequenzen bis in den Terahertzbereich (eine Billion Zyklen pro Sekunde) abdecken muss, um eine solch komplexe Umgebung präzise orten und charakterisieren zu können.

Die bislang nur eingeschränkt nutzbare Terahertz (THz)-Technologie spielt im UA Ruhr-Profilschwerpunkt Materials Chain eine große Rolle. Denn die THz-Strahlung durchdringt viele Materialien wie Papier, Kunststoff oder organisches Gewebe, ohne sie zu zerstören oder zu verändern. Das macht sie für die Materialanalyse so interessant, z.B. um spezifische Stoffe zu identifizieren oder die Oberflächenbeschaffenheit zu untersuchen. Mit einem photonischen THz-Sensor lässt sich die dafür erforderliche Frequenzbandbreite erreichen.

Transregio (TRR) 188 „Schädigungskontrollierte Umformprozesse“

Der zweite von der DFG geförderte Sonderforschungsbereich ist ein Erfolg für den am UA Ruhr Profilschwerpunkt Materials Chain beteiligten Maschinenbau der TU Dortmund. 

Im neu eingerichteten Transregio (TRR) 188 „Schädigungskontrollierte Umformprozesse“ wird ein grundlegendes Verständnis über Schädigungsmechanismen, die beim Umformen von Blechen auftreten, und ihre Auswirkungen auf die Produkteigenschaften erforscht. Prof. A. Erman Tekkaya von der Fakultät Maschinenbau der TU Dortmund ist Initiator und Sprecher des TRR 188, Kooperationspartner sind neben der RWTH Aachen in Einzelprojekten die BTU Cottbus und das Max-Planck-Institut für Eisenforschung in Düsseldorf. Die Fördersumme für die TU Dortmund beläuft sich auf 5,3 Mio. Euro für vier Jahre.

Das interdisziplinäre Konsortium aus Umformtechnik, Materialwissenschaften und Werkstoffprüftechnik sowie Mechanik zielt bei seinen Forschungen auf zwei Paradigmenwechsel: In der Umformtechnik wird der Wandel von der „Umformbarkeit“ zur „Brauchbarkeit“ der Produkte angestrebt. Außerdem werden die Produkte so ausgelegt, dass die Nutzung der tatsächlichen Produkteigenschaften nach der Umformung anstelle der nominellen Eigenschaften erreicht wird. Langfristig wird es möglich sein, den Schädigungsgrad eines Bauteils quantitativ anzugeben, zu kontrollieren und entlang der Prozesskette gezielt einzustellen. Damit wird eine grundlegende Voraussetzung für die Entwicklung einer neuen Generation von maßgeschneidert leistungsfähigen und während der Nutzungsphase zuverlässigen Leichtbauprodukten sowie der Fertigungsverfahren geschaffen, die für die Herstellung der Leichtbauprodukte notwendig sind.

Am Standort Dortmund sind aus der Fakultät Maschinenbau das Institut für Umformtechnik (IUL), das Institut für Mechanik (IM) und das Fachgebiet Werkstoffprüftechnik (WPT) sowie aus der Fakultät Architektur und Bauingenieurwesen der Bereich für Numerische Methoden und Informationsverarbeitung am TRR 188 beteiligt. Im Rahmen von Sonderforschungsbereichen/Transregios werden über die Grenzen von Fachdisziplinen und mehrerer Universitäten hinweg zukunftsweisende und langfristige Forschungsvorhaben umgesetzt. Prof. Gabriele Sadowski, Prorektorin Forschung der TU Dortmund, begrüßte die Entscheidung der DFG: „Die Förderung belegt einmal mehr die ausgezeichnete Forschungsstärke der Produktionstechnik an der TU Dortmund.“

Insgesamt richtet die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) 14 neue Sonderforschungsbereiche (SFB) ein. Sie werden mit insgesamt 117,4 Millionen Euro gefördert. Sieben davon sind SFB/Transregio, die sich auf mehrere antragstellende Forschungsstandorte verteilen. Alle neuen Sonderforschungsbereiche werden ab dem 1. Januar 2017 für zunächst vier Jahre gefördert.

Prämierte Projekte

Förderlinie 1: „Innovative Lehrkonzepte im Studiengang Master of Education“ (2.000 Euro) Preisträgerin: Dr. Daniela Götze – TU Dortmund, Projekt: Seminar: „Begleitseminar zur Masterarbeit“

Förderlinie 3: „Wissenschaft trifft Schule im Studiengang Master of Education“ (Promovierendenpreis) (800 Euro) Preisträgerin: Dr. Sarah Beumann – Ruhr-Universität Bochum, Projekt: Dissertation: „Versuch’s doch mal – Eine empirische Untersuchung zur Förderung von Motivation und Interesse durch mathematische Schülerexperimente“

Förderlinie 3: „Wissenschaft trifft Schule im Studiengang Master of Education“ (Studierendenpreis) (600 Euro) Preisträger Raphael Hoffmann – Universität Duisburg-Essen, Projekt: Masterarbeit: „Professionelles Handeln wissenschaftsbasiert weiterentwickeln aus der Perspektive des Unterrichtsfachs Biologie“

Auswahlausschuss

  • Prof. Dr. Joachim Wirth (Professional School of Education)
  • Bernd Brucker (Arbeitgeberverbände Ruhr/Westfalen)
  • Thomas Völkner (Student, RUB)
  • Jürgen Martschin (Märkische Schule Wattenscheid)
  • Guido Röseler (Klaus Union GmbH & Co. KG)
  • Prof. Dr. Stephan Hußmann (Didaktik der Mathematik, TU Dortmund)
  • Prof. Dr. Karim Fereidooni (Didaktik der Sozialwissenschaften, RUB)
  • Prof. Dr. Heiko Krabbe (Didaktik der Physik, RUB)
  • Prof. Dr. Elke Sumfleth (Didaktik der Chemie, Universität Duisburg-Essen)

Hobby, Therapie oder soziales Event: Der Sport hat viele Facetten – besonders in Regionen wie dem Ruhrgebiet. Ein internationaler Kongress beschäftigt sich nun intensiv damit.

Sportwissenschaftlerinnen und Sportwissenschaftler der Universitätsallianz Ruhr (UA Ruhr) organisieren 2017 das jährliche Treffen des European College of Sport Science (ECSS), das vom 5. bis 8. Juli 2017 im Kongresszentrum der Messe Essen stattfindet. Dabei stehen Themen im Fokus, die sich mit Sport und Sportwissenschaften in Metropolregionen beschäftigen.

3.000 Teilnehmer erwartet

Den ECSS-Kongress richten die sportwissenschaftlichen Bereiche der drei UA-Ruhr-Universitäten gemeinsam aus. Beteiligt sind die Fakultät für Sportwissenschaft der Ruhr-Universität Bochum (RUB), das Institut für Sport und Sportwissenschaft der Technischen Universität Dortmund und das Institut für Sport und Bewegungswissenschaft der Universität Duisburg-Essen. Die Veranstalter erwarten etwa 3.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus der ganzen Welt. Unter der Leitung der Kongresspräsidenten Prof. Dr. Alexander Ferrauti und Prof. Dr. Petra Platen von der RUB diskutieren die Besucher auf der Tagung unter anderem folgende Fragen: Was bedeutet der Sport für das Leben in multikulturellen Zentren? Wie kann Sport Minderheiten integrieren? Außerdem wird beleuchtet, wie sich körperliche Inaktivität und intensives Training auf die Menschen auswirken und welcher Stellenwert der Sport allgemein in Metropolregionen hat.

Zwischen Sportmedizin und Sozialwissenschaft

Das ECSS bietet mit der jährlichen Tagung eine regelmäßige Plattform, auf der sich internationale Sportwissenschaftler mit unterschiedlichen Schwerpunkten austauschen können. Die Perspektiven reichen von der Sportmedizin über die Biomechanik bis hin zur Sozialwissenschaft und Sportpädagogik. Sie berücksichtigen sowohl grundlagen- als auch anwendungsorientierte Wissenschaftsfelder. Der ECSS-Kongress 2017 ist bereits das 22. Verbandstreffen und fand bisher unter anderem in Barcelona, Wien und Amsterdam statt.

Zum Verband

Das ECSS ist der führende Verband für europäische Sportwissenschaften. Er bringt seit 1995 Forscherinnen und Forscher unterschiedlicher Disziplinen zusammen, die sich einer großen Breite sportwissenschaftlicher Themen von der Grundlagen- bis hin zur Anwendungsforschung widmen.

Angeklickt: Zur Webseite des ECSS-Kongress in englischer Sprache http://ecss-congress.eu/2017/17/ European College of Sport Science http://sport-science.org/

Wissenschaftlicher Oktober in New York

Auch in diesem Jahr diskutieren Wissenschaftler aus der UA Ruhr ihre Forschungsergebnisse mit Kollegen, Kooperationspartnern und Interessierten im German House in New York.

 

1.) 

How Do People Experience the World, Themselves and Others? The Tension between Objectivity, Individuality and Culture

Thursday, October 13, 2016, from 6:30 p.m. – 8:30 p.m.

Experience is the foundation of knowledge and the basis for the decisions we make in everyday life. We construct our understanding of the world in which we live by reflecting on our experiences and generating our own mental models. In our attempts to understand others, we often have to adjust these mental models. Yet is it possible to truly understand another individual’s subjective experiences? What role does culture play in our attempt to understand the experiences and perceptions of ourselves and others? These are just a few of the questions that will be addressed by our panelists whose research challenges some of the existing models of perception and culture.

  

  • with Prof. Dr. Albert Newen, Professor of Philosophy, Ruhr University Bochum, Germany Director of the Center for Mind, Brain and Cognitive Evolution
  • and Prof. Katalin Balog, Professor of Philosophy, Rutgers University-Newark
  • moderated by Prof. Dr. Gregory A. Petsko Arthur J. Mahon Professor of Neurology and Neuroscience, Weill Cornell Medical College New York Director of the Helen and Robert Appel Alzheimer’s Disease Research Institute

 

German House, 871 United Nations Plaza (First Ave. at 49th Street), New York, NY

 

2.)

Negotiating Security in Europe and the United States

Monday, October 24, 2016, 6:30 p.m.

Security concerns have become major topics of debate in political and academic discussions about international relations, migration, environmental and health hazards, organized crime, arms and drug trafficking. Questions regarding the protection of civil rights and individual liberties do not lag far behind. Different countries and political parties have their own ways of defining security, as well as the means to achieve it, but these meanings are constantly shifting as new threats to security are identified. The question of how to achieve security while balancing individual rights with the needs of the state has become very important. How do European countries and the United States create security systems that are acceptable to citizens on both sides of the Atlantic? What role, if any, do race, gender and class play in security design? How can universal security be achieved between nations? How much security is enough? How are fear and danger taken into consideration when developing security measures? 

 

  • with Emily B. Campbell, PhD Candidate, Sociology Program The Graduate Center, CUNY
  • Prof. Dr. Constantin Goschler, Professor of Contemporary History & Dean of the Faculty of History Ruhr University Bochum
  • Tanesha A. Thomas, PhD Candidate, Sociology Program The Graduate Center, CUNY
  • Prof. Dr. Michael Wala, Professor of North American History Ruhr University Bochum
  • moderated by Prof. Dr. Benjamin Hett, Professor of History The Graduate Center, CUNY | Hunter College

 

German House, 871 United Nations Plaza (First Ave. at 49th Street), New York, NY

 

3.)

The Anti-Europeans - A Conversation about the Future of Europe

Wednesday, October 19, 2016, 12:30 pm - 2:00 pm

Join us for an international lunch talk on "Anti-Europeans - A Conversation about the Future of Europe"

  • with Prof. Dr. Claus Leggewie (Kulturwissenschaftliches Institut, Essen)
  • Prof. Dr. Christine Landfried (Universität Hamburg, derzeit Senior Emil Noel Fellow an der NYU School of Law)
  • Prof. Dr. John Torpey (Ralph Bunche Institute for International Studies, CUNY)

 

The Graduate Center | 365 Fifth Ave., New York, NY 10016 | Room 9204 Lunch will be served

RSVP eusc@gc.cuny.edu

For more information please click here.