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Am Montag startete die im Rahmen des Programms „Studienbrücke“ entwickelte MINT-Akademie an der Ruhr-Universität Bochum. Danach geht es mit einem Besuch der Universität Duisburg-Essen und der Technischen Universität Dortmund weiter.

Im Format der MINT-Akademien arbeiten diverse Fachbereiche und Einrichtungen der drei Hochschulen der UA Ruhr zusammen, um den Studienbewerbern einen differenzierten Einblick in die Lehre und die entsprechende Fachsprache in Form von Präsenzkursen, Workshops und Laborexperimenten zu geben. Insgesamt 40 Programmteilnehmer aus Russland, der Ukraine, Kasachstan und Georgien lernen auf der  10-tägigen Reise das Ruhrgebiet als eine spannende Hochschul- und Forschungslandschaft kennen. Sie sprechen mit Fachberatern über das MINT-Studienangebot der UA Ruhr-Hochschulen, experimentierten gemeinsam mit Forschern in Schülerlaboren und Werkstätten und nehmen an Fachsprachkursen teil, die speziell an dieses Format angepasst wurden.



Bereits zum elften Mal empfängt die Universitätsallianz Ruhr engagierte Schülerinnen und Schüler im Rahmen dieser MINT-Akademien und bietet ihnen so die Möglichkeit, ihren zukünftigen Studienort und ihr angestrebtes Studienfach näher kennenzulernen.

Die "Studienbrücke“ ist ein vom Auswärtigen Amt gefördertes Erfolgsprojekt, bei dem hochqualifizierte und engagierte Schüler aus unterschiedlichen Regionen der Welt direkt (ohne ein Jahr in ihrem Heimatland zu studieren) ein Studium an der UA Ruhr beginnen können. In der "Studienbrücke" kooperiert die Universitätsallianz Ruhr mit dem Goethe-Institut und dem DAAD.

Koordiniert wird das Programm „Studienbrücke“ federführend für die UA Ruhr durch das Verbindungsbüro Moskau und das International Office der Ruhr-Universität Bochum. Insgesamt haben bereits 146 Programmteilnehmer ihr Studium an den Universitäten der UA Ruhr aufgenommen.

 

Bildnachweis: UA Ruhr Büro Moskau


Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler suchen am Südpol mit Detektoren, die kilometertief im Eis versenkt sind, nach Neutrinos aus dem Kosmos. Durch die Beobachtung dieser sehr durchdringenden Elementarteilchen erhoffen sie sich neue Erkenntnisse über das Universum. 2013 gelang mit IceCube, dem weltweit leistungsfähigsten Detektor für hochenergetische Neutrinos, ein erster Durchbruch: Die Forscherinnen und Forscher konnten einen Fluss von Neutrinos außerhalb des Sonnensystems nachweisen. Die Quellen der Neutrinos waren aber zunächst noch unbekannt. Das könnte sich nun ändern.

Forscherinnen und Forscher der Universitätsallianz Ruhr haben gemeinsam mit den anderen IceCube-Partnern spektakuläre Beobachtungen gemacht, die dabei helfen könnten, die Neutrino-Quellen eindeutig zu identifizieren. Insbesondere trugen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der TU Dortmund, der Ruhr-Universität Bochum und der Universität Duisburg-Essen zur aufwendigen Analyse und Interpretation der Daten aus dem ewigen Eis sowie zu Simulationsrechnungen bei. Die zugehörigen Fachartikel erscheinen diese Woche im renommierten Wissenschaftsmagazin Science.

Lichtspuren im Eis stammen möglicherweise vom Galaxienkern „TXS 0506+056”
Bei ihren seltenen Wechselwirkungen erzeugen die energiereichen Neutrinos aus dem Kosmos manchmal geladene Teilchen, die dann wiederum eine verräterische Lichtspur im Eis hinterlassen. Detektieren die Sensoren von IceCube eine solche Spur, kann die Herkunftsrichtung des Neutrinos ermittelt werden. Genau das geschah am 22. September 2017. IceCube registrierte das Ereignis 170922A, und sehr schnell wurden weltweit verschiedene Teleskope auf die Spur des Neutrinos gesetzt.

Zur Erforschung solcher energetischer Prozesse im Universum haben sich Forscherinnen und Forscher der UA Ruhr zum „Ruhr Astroparticle-Plasma Physics Center” (RAPP Center) zusammengeschlossen. „Die so genannte Multi-Messenger-Astronomie, also die umfassende Beobachtung in verschiedenen Wellenlängenbereichen und mit allen zur Verfügung stehenden Informationsträgern, ist mittlerweile zu einer sehr wichtigen Erkenntnisquelle geworden und eine große Stärke der Arbeitsgruppen im RAPP Center”, erklärt Prof. Julia Tjus von der Ruhr-Universität Bochum, eine der Autorinnen der nun vorgestellten Studien. Tatsächlich stellte sich schnell heraus, dass die Anstrengungen der Astrophysikerinnen und -physiker von Erfolg gekrönt sein könnten: An der Himmelsposition, aus der das Neutrino erfasst wurde, entdeckten die Forscher-Teams eine Quelle von Gammastrahlung: den aktiven Galaxienkern „TXS 0506+056“. Hierbei handelt es sich um die Umgebung eines massereichen Schwarzen Lochs. Dieses Objekt war bereits aus vorherigen Beobachtungen bekannt. Da es aber eine relativ große Zahl von bekannten Gammastrahlen-Quellen am Himmel gibt, mussten die Forscherinnen und Forscher herausfinden, ob TXS 0506+056 die energiereiche Neutrino-Quelle sein konnte.

TU Dortmund beobachtet Gammastrahlen im internationalen Verbund
„An diesem Punkt kommen unsere MAGIC-Teleskope auf La Palma ins Spiel, die wir genau wie den IceCube-Detektor seit mehreren Jahren in einer internationalen Kollaboration betreiben. An der Verbundforschung, die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert wird, sind mehrere universitäre Partner führend beteiligt”, erklärt Prof. Wolfgang Rhode von der TU Dortmund. Diese Teleskope ermöglichen Beobachtungen von kosmischen Gammastrahlen-Quellen bei großen Energien. Bereits nach wenigen Tagen stand fest, dass die Gammastrahlenquelle TXS 0506+056 erstmals auch im Energiebereich der MAGIC-Teleskope detektiert werden konnte. „Der Nachweis einer in diesem Energiebereich vorher nicht beobachteten Gammastrahlen-Quelle in der Herkunftsrichtung des Neutrinos ist ein sehr wichtiger Befund. Das ist genau das erste konkrete Anzeichen der möglichen Entdeckung einer Neutrino-Quelle, das wir erwartet hatten”, ergänzt Prof. Wolfgang Rhode.

Möglicherweise ist den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern ein Durchbruch in der Hochenergie-Astrophysik gelungen: „Die Identifikation eines aktiven Galaxienkerns als Neutrino-Quelle wäre nicht nur ein großer Schritt zum Verständnis der Prozesse in der unmittelbaren Umgebung massereicher Schwarzer Löcher, sondern auch eine heiße Spur zum Ursprung der geheimnisvollen hochenergetischen kosmischen Strahlung”, erklärt Julia Tjus.


RAPP-Gruppen sind bestens für die weitere Forschung ausgestattet

Nun gilt es, den Verdacht über die Herkunft des Neutrinos aus einem aktiven Galaxienkern durch den Nachweis weiterer Ereignisse zu erhärten. Für diese spannenden Aufgaben sind die RAPP-Gruppen hervorragend aufgestellt: „Durch den stabilen Weiterbetrieb der MAGIC -Teleskope als Ergänzung zu IceCube und die Beteiligung am zukünftigen Gammastrahlen-Observatorium ‚Cherenkov Telescope Array‘ sowie der IceCube-Erweiterung ‚Gen-2‘ sind die RAPP-Gruppen in der Lage, weiterhin eine tragende Rolle zu spielen”, erklärt Dr. Dominik Elsässer von der TU Dortmund. Sein Kollege Dr. Tim Ruhe ergänzt: „In der modernen Astro- und Teilchenphysik spielen intelligente Analyseverfahren und die Simulation der Detektoren auf Großrechneranlagen eine entscheidende Rolle. In diesem Bereich leisten wir sowohl für IceCube als auch für MAGIC führende Beiträge.” Ein großer Teil der Arbeit an innovativen und intelligenten Analyseverfahren erfolgt im Rahmen des Sonderforschungsbereichs 876 „Verfügbarkeit von Information durch Analyse unter Ressourcenbeschränkung” an der TU Dortmund.

Ein weiteres Puzzlestück, das zur Identifikation von Neutrino-Quellen beiträgt,  betrifft die Interpretation der Daten, die aus den unterschiedlichen Messungen entstehen. „Hierzu werden in Bochum numerische Modelle entwickelt, die die Physik der Neutrino-Quellen so genau wie möglich beschreiben. Mithilfe der Modelle können wir vorhersagen, wie die verschiedenen Wellenlängen und Teilchenarten in der Intensität und im zeitlichen Verlauf ankommen”, führt Dr. Björn Eichmann von der Ruhr-Universität Bochum aus. Diese genaue Modellierung ist eine Spezialität des RAPP Centers, da die Expertise der lokal ansässigen Expertinnen und Experten für Astro-, Plasma- und Teilchenphysik genutzt werden kann – ein Standortvorteil, der in Deutschland einzigartig ist.

Ihre Stärken bringen die UA Ruhr-Gruppen auch unmittelbar in die Beobachtungen ein: Die Dortmunder Doktorandin Alicia Fattorini ist in der MAGIC Kollaboration Teil eines Teams, das schnelle Analysen von Neutrino-Nachbeobachtungen durchführt. Johannes Werthebach, ebenfalls Doktorand in Dortmund, hält sich zurzeit am Südpol auf und betreut die IceCube-Detektoren.

 
Weiterführende Links und Ansprechpartner:

Prof. Wolfgang Rhode
TU Dortmund
Fakultät Physik
Telefon: 0231-755 3550
wolfgang.rhode@tu-dortmund.de

Prof. Julia Tjus
Ruhr-Universität Bochum
Fakultät für Physik und Astronomie
Telefon: 0234 32-28778
julia.tjus@rub.de

https://icecube.wisc.edu/
   
http://www.rapp-center.de/

 

Bildnachweis: IceCube/NSF

Seit April ist sie die neue Direktorin des Kulturwissenschaftlichen Instituts Essen (KWI): die Anglistin und Literaturwissenschaftlerin Prof. Julika Griem hat die Nachfolge des Politologen Claus Leggewie angetreten und setzt bereits Akzente in der Region.

Die Spitzen der UA Ruhr-Universitäten, Prof. Ursula Gather (TU Dortmund), Prof. Ulrich Radtke (Universität Duisburg-Essen) und Prof. Axel Schölmerich (Ruhr-Universität Bochum), begrüßten Julika Griem gemeinsam und hießen sie herzlich willkommen im Ruhrgebiet und in der Universitätsallianz Ruhr. Im Rahmen der Koordinierungsratssitzung der UA Ruhr stellte Frau Griem ihre Pläne für die Zukunft des KWI vor und tauschte sich mit ihren Gesprächspartnern über die vielfältigen Kooperationsmöglichkeiten innerhalb der UA Ruhr aus.

Wie sie das KWI in Zukunft neu aufstellen und gestalten will, erläuterte Julika Griem den UA Ruhr-Rektoraten: „Ich habe den Anspruch, wissenschaftliche Praxis als gesellschaftliches Handeln zu untersuchen und zu verbessern. Eine besondere Chance und Herausforderung liegt darin, dies innerhalb des komplexen institutionellen Gefüges der UA Ruhr umzusetzen. Das KWI wird zudem ein literarisches Veranstaltungsprogramm in enger Zusammenarbeit mit Akteuren und Institutionen der Region entwickeln“, so Griem.


In vier Arbeitsfeldern – kulturwissenschaftliche Wissenschaftsforschung, Kultur- und Literatursoziologie, Wissenschaftskommunikation und einem Lehr-Labor – sollen Zusammenhänge zwischen erkenntnistheoretischen Voraussetzungen, akademischen Routinen und Sozialformen analysiert werden. Unter dem Stichwort Kulturwissenschaftliche Wissenschaftsforschung soll untersucht werden, welche Rolle Sprache, Symbole, Bilder und Medien für die Selbstbeschreibung und Organisation der Wissenschaft spielen. Im Feld Kultur- und Literatursoziologie wird geprüft, wie mit überzeugend kombinierten Methoden und Theorien Daten und Erkenntnisse gewonnen werden können, mit denen philologische und sozialwissenschaftliche Fragestellungen verbunden werden können. Die Sektion Wissenschaftskommunikation widmet sich der Analyse aktueller Vermittlungsprobleme angesichts der Herausforderung einer populistischen Wissenschaftsskepsis. Ein Lehr-Labor soll dazu genutzt werden, neue geistes- und kulturwissenschaftliche Formate und Veranstaltungstypen zu entwickeln, die auch an anderen Hochschulen als Prototypen forschungsorientierter Lehre weiter modifiziert werden können.

Darüber hinaus will die KWI-Direktorin neue Formate einführen: Antragswerkstätten und Schreibwerkstätten für Doktorandinnen und Doktoranden sind ebenso geplant wie Postdoc-Fellowships und Gastaufenthalte der internationalen Tandempartner, Master Classes für Wissenschaftsjournalismus und das Verfassen von Sachbüchern sowie wissenschaftspolitische Diskussionskreise. Damit bietet das KWI einen Ort im Ruhrgebiet, an dem die Erträge ambitionierter kulturwissenschaftlicher Forschung auch mit Interessierten aus der Stadt und der Region geteilt und diskutiert werden können. 


Zur Person:
Julika Griem, geboren 1963, leitet seit April 2018 das Kulturwissenschaftliche Institut Essen (KWI), ein Forschungskolleg der Universitätsallianz Ruhr und ist Professorin für Anglistik und Literaturwissenschaft an der UDE. Zuvor war sie Professorin für Anglistische Literaturwissenschaft an der Goethe-Universität Frankfurt/Main. Sie studierte Anglistik und Germanistik an den Universitäten in Freiburg im Breisgau und in Amherst, Massachusetts. Nach ihrer Promotion an der Universität Freiburg habilitierte sie sich an der Universität Stuttgart. Von 2005 bis 2012 war sie Professorin für Anglistische Literaturwissenschaft an der TU Darmstadt. Seit 2016 ist sie Vizepräsidentin der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG).

 

Bildnachweis: Oliver Schape/TU Dortmund.

 

Welche Konsequenzen hat der Brexit für Deutschland und seine Unternehmen? Kann sich Europa in einer globalisierten Welt behaupten?

Diese Fragen standen im Fokus des 4. CEO-Dialogs der Universitätsallianz Ruhr und des Initiativkreises Ruhr, der erneut in Bochum stattfand. In einem vollbesetzten Hörsaal der Ruhr-Universität Bochum  diskutierten hochkarätige Gäste aus der Wirtschaft mit Studierenden über dieses aktuelle Thema. Denn klar ist: „Die Herausforderungen in der EU sind seit ihrer Gründung nie größer gewesen als heute“, sagte Wolfgang Langhoff, Vorsitzender des Vorstands der BP Europa SE.

Europa aus der Perspektive eines globalen Unternehmens
Langhoff gab den Studierenden einen Überblick über die Spannungsfelder sowohl innerhalb als auch außerhalb der EU und warb für den Erhalt der Gemeinschaft: „Das Wirtschafts- und Sozialstaatmodell der EU ist weltweit einzigartig. Und diese Stärke erreicht man nur über die Gemeinsamkeit. Was wäre die Alternative zur EU?“ Werner Hoyer, Präsident der Europäischen Investitionsbank und Prof. Dr. Christoph Schmidt, Präsident des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung und Lehrstuhlinhaber für Wirtschaftspolitik an der RUB, waren sich einig: „Wir wollen und müssen Europa als Friedens- und Wohlstandsgarant erhalten.“

Hoyer zeigte sich besorgt: „Wir lassen ein Projekt untergehen, das über 70 Jahre Frieden gewährt hat.“ Er forderte: „Wir müssen unsere Interessen und unsere Sicherheit selbst in die Hand nehmen, denn die multilateralen Strukturen werden in Frage gestellt.“ Der Brexit und die Unsicherheit der transatlantischen Beziehungen durch Trumps Präsidentschaft seien nur einige der Herausforderungen, denen gemeinsam begegnet werden müsse.


Abschließender Appell und Rat an die Studierenden
Prof. Stephan Paul, Inhaber des Lehrstuhls für Finanzierung und Kreditwirtschaft an der RUB und Vorstand des Instituts für Kredit- und Finanzwirtschaft, moderierte die anschließende Diskussion und stellte die Kernfrage: Was muss Europa für seine Selbstbehauptung tun? Hoyer forderte mehr Investitionen in Bildung, Forschung und Innovation, um im Wettbewerb mit anderen Nationen stärker zu werden und um die Innovationsfähigkeit zu erhöhen. Dazu brauche Europa eine verbesserte Infrastruktur und mehr Engagement für Multilateralismus.

Die Ratschläge an die Studierenden für ihre berufliche Zukunft gingen einstimmig in dieselbe Richtung: „Bewahren Sie sich Ihren kritischen Geist! Die Universitäten vermitteln Ihnen das Handwerkszeug dazu, nutzen Sie es!“, brachte es Prof. Schmidt auf den Punkt. Beim anschließenden Imbiss im Audimax nutzten die Studierenden die Gelegenheit, mit den Experten ins Gespräch zu kommen.

Der Initiativkreis Ruhr
Der Initiativkreis Ruhr ist ein Zusammenschluss von mehr als 70 führenden Wirtschaftsunternehmen und Institutionen. Sie beschäftigen zusammen etwa 2,25 Millionen Menschen weltweit und generieren einen globalen Umsatz von rund 630 Milliarden Euro. Ziel des Initiativkreises Ruhr ist es, die Entwicklung des Ruhrgebiets voranzutreiben und seine Zukunfts- und Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. Weitere Informationen unter www.i-r.de.


Das RuhrFellowship-Programm macht es möglich: 12 Studierende der Universitäten Berkeley, Harvard, Pennsylvania, Yale und Princeton sowie des MIT lernen in diesem Sommer das Ruhrgebiet und seine drei großen Universitäten in Bochum, Dortmund, Duisburg und Essen kennen. Aber auch Studierende der Universitätsallianz Ruhr haben die Möglichkeit zum internationalen Austausch: als Transatlantic RuhrFellows werden sie Einblicke in die amerikanische Unternehmenskultur gewinnen und praktische Arbeitserfahrung in der Metropolregion New York sammeln. Die TU Dortmund organisiert die beiden Fellowships in diesem Jahr und hält ein vielfältiges Programm bereit.

Ein herausragendes Ereignis war der gemeinsame Besuch der RuhrFellows und Transatlantic Ruhr Fellows bei der Staatskanzlei des Landes Nordrhein-Westfalen. Nach der Begrüßung durch Dr. Mark Speich (Staatssekretär für Bundes- und Europaangelegenheiten sowie Internationales des Landes Nordrhein-Westfalen) und Dörte Eisenhauer (Regierungsdirektorin), hatten die Studierenden die Gelegenheit mehr über die Arbeit der Staatskanzlei, die Besonderheiten deutscher Politik und die Verbindungen zur USA zu erfahren. Anschließend ging das Programm noch weiter mit einer Führung durch den Landtag.

 


Fotonachweis: Land NRW / R. Teller